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Wettkampfdisziplinen
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(erläutert von der
Bundeskampfrichterin Brigitte Faber)
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Geradeturnen
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(mit und ohne
Musik)
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Das Rhönrad bewegt sich
rollend auf beiden Reifen.
Der Turner befindet sich dabei
im Rad und bestimmt
durch Körperverlagerung
die Bewegungsrichtung.
Beim Geradeturnen unterscheidet
man zwischen
zentralen und dezentralen
Übungen.
Bei den zentralen Elementen
befindet sich der
Turner überwiegend im
Radmittelpunkt, während
er sich bei den dezentralen
Elementen überwiegend
ausserhalb des Radzentrums
befindet, wodurch
eine besondere Schwungwirkung
erzielt wird.
Bei dieser Disziplin unterscheidet
man zwischen
A-, B-, C- und D-Teilen (Höchstschwierigkeitsteile),
die innerhalb einer vorgeschriebenen
Anzahl von |
"dezentrale Übung"
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Bahnen (eine Bahn entspricht
drei Radumdrehungen)
geturnt werden müssen.
Beim Geradeturnen mit Musik
versuchen die Turner, die
Musik durch ihre
Bewegungen zu interpretieren.
Daher werden die
Ausführungs- und Haltungsvorschriften
des
"traditionellen" Geradeturnens
variiert: Die
Körperhaltung (Arme,
Beine, ...) ist weitgehend
freigestellt, Radstillstand
und Zwischenschwünge
sind erlaubt, die Anzahl der
Bahnen ist nicht
beschränkt. Der Aktive
kann seine Kür in Harmonie
zur Musik weitgehend frei
"gestalten".
Die Fläche beim Geradeturnen
ist 3m x 23m
(plus Sicherheitszone) gross. |
"zentrale Übung"
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Spiraleturnen
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Spirale
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Beim Spiraleturnen bewegt
sich das Rhönrad
kreisförmig auf einem
Reifen. Durch entsprechende
Körperverlagerung hält
der Turner das Rad auf der
Kreisbahn und führt dabei
verschiedene Übungen aus,
die in einem Schwierig-keitskatalog
in A-, B-, C- und
D-Teile eingeteilt sind. |
"kleine Spirale"
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Man unterscheidet zwischen
der "Grossen Spirale",
bei der der Neigungswinkel
des Rhönrades über 60°
liegen muss, und der "Kleinen
Spirale", bei der der
Neigungswinkel des Rades unter
30° liegen muss.
Beide Spiralearten sind in
den Übungen vorgeschrieben.
Die Fläche beim Spiraleturnen
ist 13m x 13m
(plus Sicherheitszone) gross. |
"große Spirale"
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Sprung
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Sprung
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Beim Sprung setzt der Turner
das Rad von aussen
in Bewegung. Nach einem schnellen
Anlauf und
dynamischen Absprung gelangt
der Turner auf das
Rhönrad und erreicht
durch kräftigen Abdruck bzw.
Absprung eine Flugphase, um
am Ende sicher auf der
Matte zu landen. Man unterscheidet
verschiedene
Sprungarten (Salti, Überschläge,
...), die entsprechend
ihrer Schwierigkeit eine unterschiedliche
Höchstnote haben.Während auf nationaler Ebene (noch) nur die
männlichen Wettkämpfer
den Sprung im
Wettkampfprogramm haben, ist
auf internationaler
Ebene der Sprung auch für
die Rhönradturnerinnen
vorgeschrieben. |
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