Flensburger Tageblatt vom 28.05.2003:


Weltmeisterschafts-Test:
Sehenswerte Show der Rhönradturner

Rhönradturner aus fünf Nationen boten in der Flensburger Fördehalle eine sehenswerte Show.
Mit einer Mischung aus Wettkämpfen und Schauturnen demonstrierten die insgesamt 28
Athleten, was mit einem Rhönrad alles möglich ist. Dieser Wettkampf diente den Aktiven
als letzter Test für die Weltmeisterschaft, die morgen im norwegischen Lillehammer beginnt.
Nach spannenden Wettkämpfen gewann schließlich die Norwegerin Lin Veronica Samuelsen
vor der Japanerin Atsuko Motoya. Die 100 Zuschauer sahen Sportler aus Japan, Israel,
Deutschland, Norwegen und den USA. Für den TSB Flensburg gingen Tim Seidel,
Achus Emeis, Marvin Perschk, Melanie Clausen und Christoph Clausen an den Start.
Angefangen bei turnerischen Übungen über schauspielerische Einlagen bis hin zu waghalsigen
Sprüngen aus dem rollenden Rhönrad gab es für die Zuschauer eine Menge zu bestaunen.
Fünf Tage lang trainierten die TSB-Turner gemeinsam mit den Nationalmannschaften aus
Japan und Israel für diesen Wettkampf. In den vier Disziplinen Kürsprünge, Geradeturnen ohne
Musik, Geradeturnen mit Musik und Spiraleturnen konnte nun jeder zeigen, wie gut er auf die
bevorstehende WM vorbereitet ist. Zwischen den einzelnen Disziplinen boten die TSB-Akteure,
die Israelis und auch die Japaner mit ihren Schauturneinlagen weitere Kunststücke.
Die zehnköpfige Jury, in der unter anderem Harro Naujeck von der SG Flensburg-Handewitt II
und die beiden Synchronschwimmerinnen Sandra und Petra Funke saßen, verfolgten
aufmerksam, welche Turner den meisten Applaus vom Publikum ernteten. Daraufhin wurde von
der Jury zusätzlich noch der "Zuschauerpreis" vergeben, Tim Seidel vom TSB wurde in dieser
Kategorie mit dem dritten Platz hinter den beiden Japanern Atsuko Motoya und Yasuaki
Yoshikawa . "Das absolute Highlight war die Musikkür, die hat mich und viele andere
beeindruckt" meinte Organisator Jo Russer. Für die Flensburger Tim Schmelcher und
Christoph Clausen steht nun bei der WM das nächste internationale Kräftemessen auf dem
Programm.

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