Am
18. November wurden im brandenburgischen Strausberg die diesjährigen
Deutschen
Vereins-Mannschaftsmeister im Rhönradturnen gekürt.
Beim abendlichen Finale
lieferten sich in der Sporthalle des Oberstufenzentrums die Titelverteidiger
vom TSV Bleidenstadt mit
den selbstbewusst aufturnenden Flensburgern ein Kopf-an-Kopf-Rennen,
das zum Schluss die Mannschaft
aus Flensburg mit 44,30 Punkten und dem hauchdünnen Vorsprung
von 15 Hundertsteln vor
dem Team aus Bleidenstadt für sich entscheiden konnte.
Den dritten Rang belegte
die Mannschaft des TV Bensberg (43,65 Punkte).
Die vier jeweils besten Vereinsmannschaften
aus Nord– und Süddeutschland, die sich für diese jährlich
ausgetragenen Meisterschaften
qualifiziert hatten, stellten sich gemeinsam mit der Mannschaft des
gastgebenden KSC Strausberg
in der Sporthalle des Oberstufenzentrums dem Kampfgericht.
Das Teilnehmerfeld von Strausberg
kann als hochkarätig bezeichnet werden - neben der frischgebackenen
Deutschen Mehrkampfmeistern
Janin Oer vom VfB Fallersleben und Constantin Malchin vom SV Rugenbergen
griffen auch Julius Petri
sowie der amtierende Mehrkampfweltmeister Achus Emeis mit ihren Teams in
den
Kampf um die begehrten vier
Finalplätze ein.
Nach sechs absolvierten Übungen
pro Mannschaft (Sprung, 2 x Spirale, Gerade-Kür, 2 x Gerade-Kür
mit Musik)
standen mit dem TSB Flensburg,
dem TSV Bleidenstadt, dem TV Bensberg und dem SV Rugenbergen die
Finalteilnehmer fest. Der
Vizemeister von 2005, die Mannschaft vom VfB Fallersleben, konnte in diesem
Jahr nicht
in den Kampf um den Titel
eingreifen.
In der Besetzung: Achus Emeis,
Musikkür, Christoph Clausen, Musikkür, Tim Schmelcher, Spirale,
Marvin Perschk, Spirale,
Melanie Clausen, Kür Gerade, Christoph Clausen, Sprung, Tim Seidel,
Ersatz
konnte die Mannschaft des
TSB Flensburg den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters knapp vor dem
TSV Bleidenstadt gewinnen.
Die Höchstwertung des
Tages erhielt Christoph Clausen im Semifinale im Sprung mit 9,5 Punkten.
Clausen erreichte auch im
Finale mit seinem Sprung eine Wertung von 9,3 Punkten. Nur Constantin Malchin
aus Rugenbergen konnte diese
Wertung mit seiner Spiraleübung (9,45 Punkte) überbieten.
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