Deutsche
Vereinsmannschaftsmeisterschaften 2001
Spannendes
Duell zwischen Leverkusen Schlehbusch und Flensburg
im
Halbfinale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Rhönrad
Achus
Emeis und Lin-Veronica Samuelsen beste Flensburger bei der DVMM
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Lahnstein.
Ein aufreibendes Kopf- an Kopfrennen lieferten sich beide Vereine in der
Gruppe A
im Halbfinale der
Deutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaft, das die Leverkusener mit
40 Hunderstel Punkten
für sich entscheiden konnten.
Im Finale trafen
die favorisierten Vereine des TSV Bleidenstadt und TSV Marburg-Ockersheim
(Gruppe B) und SV
Neuhof und der Schlehbuscher TV (Gruppe A) aufeinander.
Die Deutsche Mannschaftmeisterschaft
sicherte sich der SV Neuhof (1.) vor dem TSV Bleidenstadt (2.).
3. wurde der TSV
Marburg-Ockersheim und der Schlehbuscher TV belegte Platz 4.
| 5. TSB Flensburg |
mit 38,65 Punkten |
aus Gruppe A
im Halbfinale |
| 6. TuS Aschaffenburg |
mit 36,65 Punkten |
aus Gruppe B
im Halbfinale |
| 7. TV Bensberg |
mit 36,00 Punkten |
aus Gruppe A
im Halbfinale |
| 8. TV Arnsberg |
mit 35,85 Punkten |
aus Gruppe B
im Halbfinale |
| 9. SV Rugenbergen |
mit 34.00 Punkten |
aus Gruppe B
im Halbfinale |
| 10. MTV Stuttgart |
mit 33,05 Punkten |
aus Gruppe A
im Halbfinale |
Sehr ungünstig
für alle Starter waren die Bodenverhältnisse in der Lahnsteiner
Sporthalle,
speziell für
das Spiraleturnen. Es gab keine Wertung über 8.85 von möglichen
10 Punkten
in dieser Disziplin.
Auch die amtierenden Weltmeister hatten Bodenprobleme.
Halbfinale
Bereits beim Einturnen
wechselte das Flensburger Team Tim Seidel gegen den routinierten
Achus Emeis aus,
der aber auch nur eine 6,9 für den TSB heimfahren konnte.
Spiralespezialist
Schmelcher scheiterte mit einem Sturz aus dem Rad und konnte nur 6,1 Punkte
für die Nordlichter
holen.
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Melanie Clausen brachte
den TSB wieder in Front das Halbfinales auf Rang 3.
Erst beim Sprung
konnten die Flensburger mit einer der ganz seltenen 9er Wertungen
(Auerbachsalto)
von Achus Emeis sich auf den 2 Rang hinter Neuhof einordnen.
Mit einem Vorsprung
von einem Punkt blieb die Spannung bis zu den Musik-Küren.
Tim Schmelcher turnte
eine schwache 7,1. Viel Begeisterung bei den Zuschauern bei der zuletzt
startenden Turnerin
des TSB Flensburg, Lin-Veronica Samuelsen. Die Norwegerin holte 8.25 Punkte.
Dann mussten sich
die Flensburger der letzten Starterin aus Leverkusen-Schlebusch,
Andrea Felten,
die eine Wertung
von 8,45 für ihre hervorrgende Übung erhielt, geschlagen geben.
Der 3. Platz der
Flensburger war während des Halbfinales durch die andern Vereine in
der Gruppe A
kaum gefährdet.
Auf Rang 4 folgte Bensberg, auf dem 5. Platz der MTV Stuttgart.
Die norwegische
Nationalturnerin Samuelsen hat auf Grund der Ergebnisse spontan für
ein weiteres
Jahr in Flensburg
zugesagt.
Der SV Rugenbergen
der als weiterer Schleswig-Holsteinischer Verein in der Gruppe B des Halbfinales
turnte, konnte sich
nicht in Szene setzten.
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